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Iran. Die Revolution der Kinder

"Die in einem Zeitraum von zehn Jahren entstandenen Berichte und Reportagen des in Deutschland lebenden Schriftstellers vereinen meisterhaft Analyse und Anschaulichkeit."
NZZ Folio, Januar 2007

Eine umfassende, in sich stimmige Analyse ist kaum zu leisten. Das ist aber auch nicht Kermanis Absicht. Und doch gewährt sein Bericht, weit mehr als eine wissenschaftliche Untersuchung, einen tiefen Einblick in das Geschehen der letzten Jahre. Es sind Momentaufnahmen, die er wie Mosaiksteine zusammensetzt, um den vielseitigen, qualvollen Entwicklungsprozeß eines von Islamisten beherrschten landes hin zu einer Demokratie, zu einer modernen Gesellschaft zu vermitteln. Er berichtet von den atemberaubenden Ereignissen, hält aber auch immer wider inne, gewährt sich selbst und den Lesern eine Pause, um nachzudenken, um nicht endgültige, aber doch allgemeine Schlüsse zu ziehen. Das verleiht dem Buch einen besonderen Reiz, eine Spannung, die von der ersten bis zur letzten Seite anhält.
Bahman Nirumand, die tageszeitung, 5.6.2001

„Navid Kermanis hochgebildetes, in literarisch anspruchsvollem Deutsch geschriebenes Buch ... erscheint rechtzeitig in Deutschland, um einem leichtfertig entstandenen Informationsdefizit über ein wichtiges Land im mittleren Osten abzuhelfen.“
Harald Loch, Financial Times Deutschland, 11.5.2001

„Äusserst lesenswert.“
Cristina Erck, Neue Züricher Zeitung, 2.6.2001

„Klug und gut geschrieben ... Für alle, die wissen wollen, was im Land des schwarzen Tschadors tatsächlich passiert und wohin es treibt, ist die Lektüre ein Muss – und ein Genuss.“
Elisabeth Kiderlein, Badische Zeitung, 28.4.2001

„In allen Kapiteln, selbst über einen (scheinbar) so trockenen Gegenstand wie die Hierarchien der schiitischen Geistlichkeit, geht Kermani von persönlichen Begegnungen aus. Die Reportage ist das Charakteristikum des Buches. Kermani tut indes oft mehr, als bloß zu berichten, er inszeniert seine Berichte, verwandelt die Recherche in ein Minidrama, mit Guten und Bösen, Häschern und Märtyrern und den abenteuerlichsten Peripetien. Shakespeare hätte seine Freude daran gehabt.“
Stefan Weidner, Die Zeit, 7.6.2001

„Nur selten ist jemand sowohl Analytiker als auch Reporter in einer Person. Dieser Autor aber kann Iran von drinnen und draußen sehen. ... Wohl selten ist in deutscher Sprache so eindrucksvoll geschildert, wie die hohe schiitische Geistlichkeit funktioniert.“
Rudolph Chimelli, Süddeutsche Zeitung, 21.3.2001

„Ja, Kermani löst das widersprüchliche Bild auf. Was neben dem Zeigen und Erklären politischer wie gesellschaftlicher Zusammenhänge vielleicht noch schwerer wiegt, ist das Verständnis für die ´andere` Republik und ihre Menschen, das sein Buch vermittelt. ... Eindrucksvoll.“
Andreas Debski, Leipziger Volkszeitung, 10.5.2001

„Navid Kermani hat jahrelang für die Frankfurter Allgemeine Zeitung das Thema Iran behandelt, sein soeben erschienenes, engagiertes und parteiergreifendes Buch vermittelt bestens die Wendezeit, in der sich Iran soeben befindet.“
Gudrun Harrer, Der Standard, 15.6.2001